Anton Günther
Lieder · Mundart · Erzgebirge
Anton Günther
Lieder · Mundart · Erzgebirge
Mundart · 83 Einträge · Erzgebirgisch

Das Wörterbuch der Heimat.

Erzgebirgische Mundartwörter aus den Liedern Anton Günthers — mit Lautschrift, Wortart, Erklärung und Belegzeile aus dem Werk. Suche nach Stichwort oder Bedeutung.

A
Arzgebirch/ˈaʁtsɡəˌbɪʁç/Nomen

Erzgebirge — das Mittelgebirge an der Grenze zwischen Sachsen und Böhmen

„Grüß dich Gott mei Arzgeberch"№ 037
regionheimat
aweng/ˈaːvɛŋ/Adverb

ein bisschen, ein wenig

„Bleib'n mr noch aweng do"№ 026
grammatikadverb
B
Bamel/ˈbaːmɛl/Nomen

Baum (kleiner Baum, Bäumchen)

„do steht a Bamel, a Vugelbeerbamel su grien"№ 024
natur
Bargmann/ˈbaʁkman/Nomen

Bergmann — Arbeiter im Erzbergbau

„Glück auf, Glück auf, dr Steigr kimmt!"№ 058
bergbauberuf
Battlmah/ˈbatl̩.maː/Nomen

Bettler — Wanderarbeiter oder Armer, der von Haus zu Haus zog

„D'r Battlmah"№ 045
personsoziales
Bleib'n mr noch aweng do/ˈblaibm̩ mɐ nɔx ˈaːvɛŋ doː/Redewendung

Bleiben wir noch ein bisschen hier — Aufforderung, den Abend zu verlängern

„Bleib'n mr noch aweng do, bleib'n mr noch a Weil!"№ 026
gemeinschaftbrauchtum
Boß/bɔs/Nomen

Bursche, junger Mann; auch: Freund, Bub

„Dr verliebta Boß"№ 028
personjugend
Boží Dar/ˈboʒiː ˈdar/Eigenname

Gottesgabe — tschechischer Name für Günthers Geburtsort; älteste Bergstadt Böhmens auf 1020 m Höhe

„De Guttsgoh, mein Heimatort"№ 002
ortsnameheimat
Büchl/ˈbʏçl̩/Nomen

Büchlein — kleines Buch; auch im übertragenen Sinn: das Lebensbuch

„'s Lab'n is a Büchl"№ 036
metapherdiminutiv
C
Christbamel/ˈkʁɪst.baːmɛl/Nomen

Christbäumchen — kleiner, geschmückter Weihnachtsbaum; das Diminutiv-Suffix -el/-amel ist typisch erzgebirgisch (vgl. Vugelbeerbamel)

brauchtumweihnachtendiminutiv
D
Deitsch on frei/ˈdaɪ̯tʃ ɔn fraɪ̯/Ausdruck

Deutsch und frei — Inoffizielle Losung des böhmisch-deutschen Erzgebirges

„Deitsch on frei, deitsch on frei, wer wullt's annerscht sei?"№ 012
heimatpatriotisch
drauß/dʁaʊ̯s/Adverb

draußen — im Freien, außerhalb des Hauses

„Drauß im Wald, do steht a Bamel"№ 024
grammatikadverb
drham/ˈdʁaːm/Adverb

daheim, zu Hause

„Drham is drham, koa's annerscht nett sei."№ 031
heimatalltagsleben
E
Ehrn/eːʁn/Verb

ehren — die Alten und Vorfahren in Würde halten; Günthers Mahnung Ehrt da altn Leit! zieht sich durch sein gesamtes Liedgut

„Ehrt da altn Leit!"№ 070
wertgemeinschaft
F
Feieromd/ˈfaɪ̯ɐˌɔmd/Nomen

Feierabend — Ende des Arbeitstages, Zeit der Ruhe nach der Arbeit

„'s is Feieromd, 's Tagwerk is gemacht"№ 001
arbeitalltag
Fichtelberg/ˈfɪçtl̩.bɛʁk/Eigenname

Fichtelberg — höchster Berg Sachsens (1215 m); Erkennungszeichen des Erzgebirges

„dr Fichtelberg entstrahlt"№ 093
ortsnamenatur
Frühgahr/ˈfʁyːɡaːɐ̯/Nomen

Frühjahr — Frühling; die Jahreszeit nach dem langen Erzgebirger Winter

„En Frühgahr"№ 038
naturjahreszeit
G
Galück auf/ɡaˈlʏk ˈaʊ̯f/Gruß

Glück auf — Bergmannsgruß; wörtlich ‚möge das Erzgestein aufgehen' (sich öffnen, Erz freigeben)

„Galück auf, Galück auf! Dr Steigr kimmt mit Licht."№ 088
bergbaugruß
Gebirch/ɡəˈbɪʁç/Nomen

Gebirge; im Kontext meist das Erzgebirge

„Grüß dich Gott mei Arzgeberch"№ 037
regionnatur
Gong/ɡɔŋ/Nomen

Junge, junger Mann

„Wie ich e klaaner Gong noch war"№ 041
alltagslebenjugend
Grußmütterla/ˈɡʁuːs.mʏtɐ.la/Nomen

Großmütterchen — Großmutter; das -la ist ein erzgebirgisches Diminutiv-Suffix

„Mei Grußmütterla"№ 051
familiediminutiv
Guttsgoh/ˈɡʊts.ɡoː/Eigenname

Gottesgabe — Boží Dar, Geburtsort Anton Günthers; böhmische Bergstadt auf 1020 m Höhe

„De Guttsgoh, mein Heimatort"№ 002
ortsnameheimat
H
hamlich/ˈhamlɪç/Adjektiv

heimlich, geheimnisvoll; leise, vertraut rauschend

„Wu da Walder hamlich rausch'n"№ 042
adjektiv
Hamweh/ˈhamˌveː/Nomen

Heimweh — Sehnsucht nach der Heimat, nach dem Erzgebirge

„Hamweh — a Wort nu a kloas, un doch so schwer as a Stein."№ 018
gefühlheimweh
Hannlsmah/ˈhan.l̩s.maː/Nomen

Händler, Hausierer — reisender Kleinhändler, der von Haus zu Haus zog

„Dr alta Hannlsmah geht durch das Dorf"№ 035
berufalltagsleben
Harz/haʁts/Nomen

Herz — das Herz; phonetisch typisch für das Erzgebirgische

„'s Harz muß verschtandn warn"№ 064
körpergefühl
Heederfraal/ˈheːdɐˌfʁal/Nomen

Heidefrau — Frau, die auf der Heide lebt oder arbeitet; poetisches Bild der Naturverbundenheit

„S'Heederfraal geht übers Feld"№ 082
personnatur
Heerdrfraal/ˈheːɐ̯dɐˌfʁal/Nomen

Heidefrau — Frau aus der Heide, poetische Bezeichnung für eine einfache, naturverbundene Frau

„S'Heederfraal geht übers Feld, singt a Liedla durch die Welt."№ 082
personnatur
Herwist/ˈhɛʁ.vɪst/Nomen

Herbst — die Jahreszeit, besonders das Ende des Sommers im Gebirge

„Herwistlied — Wenn die Blätter fallen"№ 067
naturjahreszeit
Hutznabnd/ˈhʊtsn̩.abnd/Nomen

Hutzenabend — geselliger Winterabend, an dem man zusammen sitzt, klöppelt, schnitzt oder Geschichten erzählt

„Kummt, mr wöll'n Hutzn gehn!"№ 029
brauchtumgemeinschaft
I
Itz/ɪts/Adverb

jetzt — typische erzgebirgische Form von jetzt; kurz, knapp, unmittelbar

grammatikadverb
J
Joahr/joːɐ̯/Nomen

Jahr — erzgebirgische Aussprache mit gedehntem Diphthong; der lange Winter macht die Joahre im Gebirge besonders spürbar

grammatikzeit
K
kimmt/kɪmt/Verb

kommt — 3. Person Singular Präsens von 'kommen'

„dr Steigr kimmt!"№ 058
grammatikverb
Kinnla/ˈkɪn.la/Nomen

Kindlein — kleines Kind (Diminutiv von Kind)

„Schlaf, mei Kinnla, schlaf"№ 069
familiediminutiv
Klippl/ˈklɪpl/Nomen

Klöppel — Werkzeug zum Klöppeln von Spitzen; auch die Klöppelei selbst

„Klippl-Lied — auf den Winter an der Klöppelarbeit"№ 006
handwerkbrauchtum
Knappschaft/ˈknapʃaft/Nomen

Knappschaft — Bergmannsbruderschaft und Unterstützungskasse; wichtige soziale Institution im Bergbau

bergbaugemeinschaft
Körbl/ˈkœʁbl̩/Nomen

Körbchen — kleiner Korb; zum Pilzesammeln oder Beerensammeln

„sei Körbl is noch leer"№ 134
gegenstandalltagsleben
Kummt/kʊmt/Verb

kommt — Imperativ Plural: kommt! (Aufforderung)

„Kummt, mr wöll'n Hutzn gehn!"№ 029
grammatik
L
Lab'n/ˈlaːbm̩/Nomen

Leben — das Leben

„'s Lab'n is a Büchl"№ 036
alltagsleben
Lärich/ˈlɛːʁɪç/Nomen

Lerche — der Singvogel (Alauda arvensis), Symbol des Frühlings im Gebirge

„Wenn da Lärich sengt"№ 073
naturvögel
Leit/laɪ̯t/Nomen Plural

Leute — Menschen, die Dorfbewohner, die Gemeinschaft

„Ehrt da altn Leit!"№ 070
gemeinschaft
Liedpostkarte/ˈliːtˌpɔstkarte/Nomen

Liedpostkarte — von Anton Günther erfundene Publikationsform: handgedruckte Postkarte mit Liedtext, Noten und Originalzeichnung

kulturgeschichtedruck
Lithografie/litoɡʁaˈfiː/Nomen

Lithografie — Druckverfahren, das Anton Günther für seine Liedpostkarten verwendete; er war gelernter Lithograf

handwerkdruckkulturgeschichte
M
Madl/ˈmaːdl/Nomen

Mädchen, junge Frau

„Maadel, dich Gott behüt!"№ 131
persongender
Morgnlied/ˈmɔʁɡn̩ˌliːt/Nomen

Morgenlied — Lied, das den beginnenden Tag besingt

„Morgnlied — Die Sonn' geht auf im Arzgebirch"№ 052
naturtageszeit
Muater/ˈmuːatɐ/Nomen

Mutter — die Mutter, oft als Symbol der Heimat und Geborgenheit

„D'r Muater steht ihr Spinnrad still"№ 069
familie
Mundart/ˈmʊndˌaʁt/Nomen

Dialekt — hier: das Erzgebirgische, die Mundart der Erzgebirger

sprachekulturgeschichte
N
nei/naɪ̯/Adverb / Präfix

hinein — Richtung nach innen; 'nach'm Erzgebirg rei' = in Richtung Erzgebirge hinein

„'s Herz zieht dich immer nach'm Erzgebirg rei"№ 031
grammatik
nett/nɛt/Adverb

nicht — Verneinungspartikel; 'koa's annerscht nett sei' = es kann nicht anders sein

„koa's annerscht nett sei"№ 031
grammatik
nu/nuː/Partikel

nur — einschränkende Partikel; 'bloß', 'lediglich'

„Hamweh — a Wort nu a kloas"№ 018
grammatikpartikel
O
Ooch/oːx/Partikel

auch — erzgebirgische Form von auch; allgegenwärtig in Sprache und Lied

„Die Sunn sagt ooch gute Nacht"№ 001
grammatikpartikel
P
Pfeif/pfaɪ̯f/Nomen

Pfeife — Raucherpfeife; Symbol des gemütlichen Abends beim Hutzenabend

„Da Pfeif"№ 011
alltagslebenbrauchtum
Q
Qualmn/ˈkvalm̩n/Verb

qualmen — Rauch in kleinen Wölkchen abgeben; wenn die Räucherkerze im Räuchermännchen glimmt, qualmnt es behaglich in die Stube

brauchtumhandwerkweihnachten
R
Räuchermännla/ˈʁɔɪ̯çɐˌmɛnla/Nomen

Räuchermännchen — Holzfigur aus dem Erzgebirge, die beim Verbrennen von Räucherkerzen Rauch durch den geöffneten Mund abgibt

handwerkbrauchtumweihnachten
S
Schaf/ʃaːf/Nomen Plural

Schafe — die Schafe; Herdentier der erzgebirgischen Berglandwirtschaft

„da Vata hit die Schaf"№ 069
landwirtschafttier
Schnee/ʃneː/Nomen

Schnee — im Erzgebirge bis zu 5 Monate Schnee pro Jahr; prägend für das Lebensgefühl

„Wenn dr Schnee wag gieht"№ 055
naturjahreszeit
Schwammeklaaber/ˈʃvamə.klaːbɐ/Nomen

Pilzesucher — Person, die in den Wäldern Pilze sammelt

„Dr Schwammeklaaber geht durch'n Wald, sei Körbl is noch leer."№ 134
berufnaturalltagsleben
Schwarzbeer/ˈʃvaʁts.beːɐ̯/Nomen

Schwarzbeere — Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), charakteristische Frucht des Erzgebirges

„Schwarzbeern, Schwarzbeern, su gut!"№ 108
naturpflanzefrucht
Sonn'/zɔn/Nomen

Sonne — die Sonne; im Dialekt oft ohne Schluss-e

„Die Sunn' sagt ooch gute Nacht"№ 001
natur
spat/ʃpaːt/Adverb

spät — am späten Abend, bis in die Nacht hinein

„Er suckt und suckt von früh bis spat"№ 134
grammatikadverbtageszeit
Spinnrad/ˈʃpɪnˌʁaːt/Nomen

Spinnrad — Gerät zum Spinnen von Wolle und Flachs; Symbol häuslicher Arbeit im Winter

„D'r Muater steht ihr Spinnrad still"№ 069
handwerkbrauchtum
Steigr/ˈʃtaɪ̯ɡɐ/Nomen

Steiger — Grubenaufseher im Bergbau; Vorarbeiter in der Erzgrube

„dr Steigr kimmt!"№ 058
bergbauberuf
Sterla/ˈʃteːʁla/Nomen Plural

Sternlein — die Sterne (Diminutiv); typisches Erzgebirger Motiv besonders zu Weihnachten

„Guck nauf ze da Sterla!"№ 111
naturweihnachtendiminutiv
Stübl/ˈʃtyːbl̩/Nomen

Stübchen — kleine Stube, gemütliches Wohnzimmer; Zentrum des häuslichen Lebens im Winter

„Drham in Stübl"№ 119
wohnenheimat
su/zuː/Adverb

so — Adverb der Art und Weise; auch verstärkend: 'so schön', 'so grün'

„a Vugelbeerbamel su grien"№ 024
grammatikadverb
suckt/zʊkt/Verb

sucht — 3. Person Singular, von 'suchen'; z.B. Pilze suchen

„Er suckt und suckt von früh bis spat"№ 134
grammatikverb
T
Tagwerk/ˈtaːk.vɛʁk/Nomen

Tageswerk — die Arbeit des Tages; das, was an einem Tag vollbracht wurde

„'s Tagwerk is gemacht"№ 001
arbeitalltagsleben
Trei/tʁaɪ̯/Nomen

Treue — Treue, Beständigkeit; wichtiger Wert in Günthers Liedern

„Gebrochene Trei"№ 048
wertgefühl
U
Uf'nbank/ˈuːfn̩.baŋk/Nomen

Ofenbank — Bank neben dem Ofen; Sitzplatz der Alten und Kinder in der warmen Stube

„Da Uf'nbank"№ 016
wohnenbrauchtum
V
Vata/ˈvaːta/Nomen

Vater — der Vater; im Dialekt mit offenem 'a' am Anfang

„da Vata hit die Schaf"№ 069
familie
Vugelbeerbam/ˈfuːɡl̩.beːɐ̯.baːm/Nomen

Vogelbeerbaum — Eberesche (Sorbus aucuparia); Symbol des Erzgebirges, mit leuchtend roten Beeren im Herbst

„a Vugelbeerbamel su grien"№ 024
naturpflanzesymbol
W
wag/vaɡ/Adverb

weg — fort, verschwunden

„Wenn dr Schnee wag gieht"№ 055
grammatikadverb
Wald/valt/Nomen

Wald — der dichte Nadelwald des Erzgebirges, der das Landschaftsbild prägt

„Wu da Walder hamlich rausch'n"№ 042
natur
Wannerlied/ˈvanɐ.liːt/Nomen

Wanderlied — Lied vom Wandern, Reisen und der Sehnsucht nach der Natur

„Wannerlied"№ 125
naturwandern
Watter/ˈvatɐ/Nomen

Wetter — das Wetter; im Erzgebirgischen oft Mehrzahl oder kollektiv

„Allerhand Watter"№ 127
naturwetter
Weihnachtn/ˈvaɪ̯ˌnaxtn/Nomen

Weihnachten — das Weihnachtsfest; im Erzgebirge besonders reich an Traditionen (Räuchern, Schnitzen, Bergparade)

„Weihnachtsfried'n"№ 034
brauchtumjahreszeit
Wiegnlied/ˈviːɡn̩ˌliːt/Nomen

Wiegenlied — Schlaflied für Kinder; im Erzgebirge oft mit Mundart-Text

„Schlaf, mei Kinnla, schlaf"№ 069
musikfamilie
Wiesntol/ˈviːsn̩.taːl/Nomen

Wiesental — Tal mit Wiesen; Oberwiesenthal, der bekannte Wintersportort am Fichtelberg

„Willkomma in Wiesntol"№ 117
ortsnameregion
Wipfele/ˈvɪpfəle/Nomen

Wipfel — Baumwipfel, die Spitze eines Baumes; Diminutiv 'Wipfele'

„wu 's Wipfele treibt im Wind"№ 047
naturdiminutiv
wu/vuː/Adverb / Relativpronomen

wo — lokales Adverb: 'wo', 'da wo'; auch Relativpronomen: 'der/die/das, wo ...'

„Wu da Walder hamlich rausch'n"№ 042
grammatikadverb
Z
Zässichla/ˈtsɛsɪç.la/Nomen

Ziesel (Spermophilus citellus) oder Zeisig (Spinus spinus) — kleines Tier; im Dialekt liebevoll als Schimpfname oder Kosename

„Mei' Zässichla"№ 014
tierdiminutiv
Zither/ˈtsɪtɐ/Nomen

Zither — Saiteninstrument; Anton Günther spielte zur Zither, wenn er seine Lieder vortrug

musikinstrument
Zitter/ˈtsɪtɐ/Nomen

Zither — Saiteninstrument, das im Erzgebirge zur Volksmusik gespielt wird; typisches Begleitinstrument von Anton Günther

musikinstrument